fred is dead

fred is dead: greatest hits

hm 057 - lp /cd

Ja ja, Fred is DEAD, aber - diesmal machen sie ernst. Die Allstar-Band mußte unbedingt Bayern mit Berlin und Hamburg verbinden - mit deutschsprachiger Reimerei, und dem starken Wunsch der Gitarre, regelmäßig an ihrem Geburtstag auf außerbayerischen Bühnen zu spielen, fing es an - die Bayernflucht von Baß, weiblichem Gesang und Keyboard, besiegelte es. Was sich seit der letzten Platte "Mosaik" geändert hat: Hofstetten spielt und singt jetzt in Berlin, München lebt in Hamburg. Und Landsberg und Würzburg gehen in München ihren musikalischen Zweit-, Dritt- und Viertprojekten nach. Klar, daß das, was sich zehn Jahre "tot" nennt und dabei fünf Platten hervorbringt, nicht von einer Sekunde auf die andere sterben kann. Und so traten Gitarre, Baß, Schlagzeug, Keyboard, Elektronik und drei Gesänge auch noch mal in München zum gemeinsamen Todeskampf an. Unterstützt und bestärkt von Kontrabass, Jay Rutledge, Trompete, Micha Acher, und Percussion, Carl Oesterheld. Ergebnis: der musikalische Nachruf "Greatest Hits". Schon das Cover nimmt vorweg: Es gibt nur einen Ort, an dem man sich beim Hören der kürzesten und intensivsten LP dieser Band befinden kann: Im Himmel. Beim siebten Stück sogar im siebten. "Drawning by numbers", um Peter-Wolfgang-Greenaway-Petters zu zitierern, der die altbewährte Taktik der Selbst- und Fremdzitate jetzt an die Grenze der Belastbarkeit treibt, sogar bei Paulchen Panther klaut, und dennoch glaubwürdig und petters-poetisch bleibt. Nicht nur Petters bleibt beim Bleiben: Das gesamte Rezept der 37 Minuten-Platte scheint banal: Potenziere dein altbewährtes Potential! Aber eben diese Potenzierung des typischen Melancholie-La-La-La-Li-Agonie-Ironie-Potentials macht "Greatest Hits" so einzigartig: größere Herzen, weitere Songs, stärkere Wehmut und lässigere Lakonik könnte eine nächste Platte einfach nicht mehr hervorbringen. Die Band, die sich nie für eine Richtung, einen Style entscheiden konnte, und somit wirklich auch kein anderes, kein geringeres als das Hausmusik-Label verdient hat, grast zum lezten Mal die Weiden ihrer musikalischen Sozialisation, ihrer unerschöpflichen Eigenimpulse ab, und bringt dabei erstaunlich viel neues altes hervor. "Regression" hat fast die Wut, sicher aber die distortion der Wipers. Singen kann Petters nicht, und gleichzeitig kann er klingen wie Mark E Smith. Zwischen der Lässigkeit eines Feelies LP (Why do you turn?) und der charmanten Verspieltheit von Neu! ("Anything else") wird unsere Seele mit der Percussion von Carl Oesterheld auf einen archaisch-knarzig-brarzigen Klanghölzer-Bazar getrieben, unsere Ratio, Titel und Text von "Fortschritt" aber schreien: hiergeblieben, und wir hören: "Verflucht sei die Efindung, denn das Telefon täuscht vor, es sei die kürzeste Verbindung, von meinem Mund zu deinem Ohr" - kennen wir das nicht - so oder so ähnlich - von irgendwo her? Egal, wir wollen mehr. Und das bekommen wir auch. Wenn das Gesangsduo Raine-Petters auf "Margin" Meilen über Kidmann-Williams schwebt, und uns Achers Trompete dann noch über die Wolken erhebt, sind wir endgültig angekommen, im siebten Himmel. Und so lieblich-nett das Abschlußstück auch dahinswingt, im Grunde ist es die Enttäuschung, die da aus unserem Herzen singt: "Why do you turn" away from me, Fred is dead? Nach "Greatest Hits" bleiben "Fred is dead" auf eigenen Wunsch für immer stumm. Aber: falls sie sich doch noch umentscheiden sollten, wir sind auf jeden Fall dabei! text von : katja huber

Here it is: their 5th and final album due to members of the band moving to berlin and hamburg. Yes, fred is dead and this time they really mean it! And they are giving us a difficult time living without them because this record is so great!! It's more extrem compared to their others to the point that they are more into using electronics, but of cause it has got all of the trash, folk and rock as well. The songs open up your heart, some make you feel like dancing. Sometimes they sound a bit like the wipers, then again it reminds me on the feelies. But no need for namedropping, fred is dead have got their own style since 12 years. We get percussion by carl osterheldt (fsk / carlo fashion) and uplifting trompet-playing from micha acher (notwist). After "greatest hits" the band remains quiet forever, but if they should decide to sing and play again we definitly look forward to that! Until then: hear this record and enjoy!

various artists: a boy named sue. johnny cash revisited

(mit beitrag von Fred is dead)

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fred is dead: mosaic

hm 036 - lp

die vierte lp "mosaic", ist ruhiger als ihre vorgänger, die stimmen sind mehr in den vordergrund getreten und "mosaic" wird vor allem geprägt durch stehende keyboardklänge / samples, einer gitarre, die sich im sound eher an den 50ern orientiert, dazu ein, wie immer, melodiöser baß und federnde schlagzeug-rhythmen. der oft mehrstimmige gesang ist wieder in deutscher und englischer sprache, wodurch die band weiterhin schwer einzuordnen bleibt.

fred is dead: adhesiv

hm 027 - 12"
ausverkauft

zwanzig minuten lang musik der hausmusiktradionscombo, darunter ein remix von console, im extravaganten siebdruckcover.

fred is dead: angst vor

hm 022 - lp

fred is dead arbeiten weiter an ihrer entwicklung, dies ist die dritte lp und sie ist wieder anders als ihre vorgänger, geblieben ist aber immer noch der starke hang zur melancholie. zum quartett erweitert spielen sie sich zwar wieder durch ein gewirr aus musikalischen zitaten höchst unterschiedlicher herkunft, sind dabei diesesmal um einiges konkreter. texte in englisch / deutsch, siebdruckklappcover, beiheft...

fred is dead: lunatic

hm 010 - lp

ausgereifter, in sich geschlossener als das debüt bringt diese zweite LP von fred is dead akustisches das sich mit pop und nicht zu entwirrenden seltsamkeiten abwechselt. die 180 gr. platte steckte bei der 1. auflage noch in einem siebdruckcover aus wellpappe, welches bei der 2. auflage einem schlichteren cover weichen mußte. dennoch lohnt die anschaffung, da sich auf der lp einige hits verstecken.

fred is dead:...or just in preparation

hm 003 - lp

debütalbum aus folk, trash und country gebastelt. diese sehr rohe LP wurde mit einem 8-spur-tonband aufgenommen, auf vinyl gepreßt und in siebdruckcover verpackt. herbstmusik auf hausmusik.

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